Startseite Partnerschaft und Engagement Regionales
Der Geburtswald des Geburtshauses Idstein verbindet Nachhaltigkeit, Naturschutz und Gemeinschaft. Seit 2002 begleitet das Geburtshaus Familien rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Kind. Mit dem Geburtswald entstand in Kooperation mit der Stadt Idstein ein besonderer Ort, an dem Familien für ihre Kinder klimaresistente Bäume pflanzen und gemeinsam Verantwortung für die Zukunft übernehmen. Der Wald mit Naturlehrpfad und Rundweg ist ein Treffpunkt für Familien, Naturfreunde und Generationen. Das Projekt wird mit viel ehrenamtlichem Engagement getragen und stetig weiterentwickelt. Die Fördermittel sollen für drei wichtige Vorhaben eingesetzt werden: die Errichtung einer würdevollen Gedenkstätte für Sternenkinder mit Baum, Bank und Gedenkstein, die Fertigstellung eines großen Insektenhotels zur Förderung der Artenvielfalt sowie die professionelle Pflege des Geburtswaldes und des Naturlehrpfades, damit dieser wertvolle Ort für Mensch und Natur dauerhaft erhalten bleibt.
Mit dem Projekt „Die kleinen Stromdetektive“ begeistert der TuS Niederwallmenach Kinder und Jugendliche für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und einen bewussten Umgang mit Energie. Spielerisch lernen sie bei Sport, Workshops und spannenden Ausflügen, wie Strom aus Sonne, Wind, Wasser oder Biogas entsteht und wie Energie im Alltag eingespart werden kann. In der Turnhalle gehen die jungen „Detektive“ auf die Suche nach Stromfressern und erleben moderne Technik wie PV-Anlagen, Speicher, LED-Beleuchtung oder Bewegungsmelder hautnah. Das Gelernte tragen sie begeistert in ihre Familien und die Region weiter. Gleichzeitig zeigt der Verein seit Jahren selbst Verantwortung für Umwelt und Zukunft – mit energetischer Sanierung, moderner Heiztechnik und neuen Solaranlagen. So verbindet der TuS Gemeinschaft, Sport und Nachhaltigkeit und schafft einen Ort, an dem Kinder und Erwachsene gemeinsam lernen, wie wichtig der Schutz unserer Natur und Ressourcen für kommende Generationen ist. Das Fördergeld soll zur Investition in weitere nachhaltige Projekte fließen.
Das Repair Café des Heimat- und Verschönerungsvereins Windhagen ist ein Ort der Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und praktischen Hilfe. Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ unterstützen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer Bürger dabei, defekte Elektrogeräte, Kleidung und Alltagsgegenstände wieder nutzbar zu machen. Besonders innovativ ist die engagierte 3D-Gruppe, die fehlende oder beschädigte Ersatzteile mithilfe moderner 3D-Drucktechnik passgenau nachfertigt. Dadurch werden Ressourcen geschont, Müll vermieden und ein bewusster Umgang mit Konsum gefördert. Gleichzeitig ist das Repair Café ein generationsübergreifender Treffpunkt mit Austausch, gegenseitiger Unterstützung sowie Gesprächen bei Kaffee und Kuchen. Die Fördermittel sollen für den Ausbau des Repair Cafés verwendet werden – unter anderem für neue Werkzeuge, technische Ausstattung, Material für Reparaturen und den Ausbau der 3D-Druckmöglichkeiten, damit noch mehr defekte Gegenstände gerettet werden können.
Die OrschelLeih in Oberursel ist ein gemeinnütziger Leihladen, der nachhaltiges Teilen statt Kaufen ermöglicht. Über 500 selten benötigte Gegenstände aus Bereichen wie Werkzeug, Camping, Haushalt, Freizeit oder Veranstaltungen können kostenlos ausgeliehen werden. Ziel ist es, Ressourcen zu schonen, Müll zu vermeiden und gesellschaftliche Teilhabe für alle Generationen zu fördern. Das Projekt wird vollständig ehrenamtlich getragen und lebt von Sach- und Geldspenden. Gleichzeitig ist die OrschelLeih ein sozialer Treffpunkt, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen, sich unterstützen und den Gedanken der Sharing Economy aktiv leben. Die Fördermittel sollen für zusätzliche Ausstattung des Leihladens genutzt werden, um Gegenstände besser lagern und präsentieren zu können. Außerdem sollen eine neue Software, die laufenden Betriebskosten sowie dringend benötigte Leihgegenstände wie Bollerwagen oder stabile Pavillons mit Seitenwänden finanziert werden.
Mit diesem nachhaltigen Schulprojekt verbinden Auszubildende Technik, Kreativität und Umweltschutz auf besondere Weise. Schülerinnen und Schüler verschiedener Berufe und Schulformen haben gemeinsam einen Kunststoffschredder gebaut, der künftig Filament-Reste und Fehldrucke der schuleigenen 3D-Drucker zerkleinert. Ziel ist es, aus diesem Kunststoff wieder neues 3D-Druck-Filament herzustellen und so Müll zu vermeiden sowie Ressourcen und Kosten zu sparen. In weiteren Schritten sollen aus recyceltem Kunststoff sogar neue Alltagsgegenstände wie Hocker, Bänke oder Tischplatten entstehen. Das Projekt zeigt praxisnah, dass Technik und Nachhaltigkeit hervorragend zusammenpassen und sensibilisiert junge Menschen für verantwortungsbewusstes Handeln. Die Fördermittel sollen für die Anschaffung eines Filament-Extruders verwendet werden. Diese Maschine schmilzt den geschredderten Kunststoff und formt daraus neues, hochwertiges Filament für den weiteren Einsatz im 3D-Druck.
Mit der „Regentonnen-Aktion 2026“ setzt die Verbandsgemeinde Asbach ein Zeichen für nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz. Ziel des Projekts ist es, Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen dazu zu motivieren, Regenwasser zur Gartenbewässerung zu nutzen und dadurch wertvolles Trinkwasser einzusparen. Dafür wird die Anschaffung und Installation von Regentonnen mit bis zu 50 Euro pro Haushalt gefördert. Gerade in Zeiten zunehmender Trockenperioden und steigender Belastungen für die Wasserversorgung gewinnt ein bewusster Umgang mit Wasser immer mehr an Bedeutung. Die Aktion macht Nachhaltigkeit einfach und direkt im Alltag umsetzbar und stärkt gleichzeitig das Umweltbewusstsein in der Region. Die Fördermittel sollen zur finanziellen Unterstützung der Regentonnen-Aktion eingesetzt werden, damit möglichst viele Haushalte teilnehmen können. So werden Ressourcen geschont, Grünflächen erhalten und ein wichtiger Beitrag zur Klimaanpassung vor Ort geleistet.
Seit 2022 entsteht mit diesem Natur- und Artenschutzprojekt ein wertvoller Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Menschen. Gemeinsam mit der unteren Naturschutzbehörde des Main-Taunus-Kreises wurde das Gelände zunächst gesäubert und vorbereitet. Anschließend wurden alte und seltene Hochstamm-Birnbäume gepflanzt sowie Wasserstellen, ein Bachlauf, Rückstaubecken, Natursteinhaufen und ein Tümpel angelegt. Ziel ist es, auch in trockenen Monaten ausreichend Wasser bereitzustellen und die Artenvielfalt nachhaltig zu fördern. Bereits kurze Zeit nach Fertigstellung wurden die neuen Wasserflächen von ersten Tieren angenommen und auch das Schilf hat sich wieder natürlich angesiedelt. Das Projekt verbindet aktiven Naturschutz mit nachhaltiger Landschaftsgestaltung und schafft einen besonderen Ort für Erholung und Naturbeobachtung. Die Fördermittel sollen für den Bau einer Beobachtungs- und Sitzgelegenheit am Biebersee verwendet werden, damit Besucher die Tier- und Pflanzenwelt in Ruhe erleben und beobachten können.
Mit dem Projekt „Grüne Zukunft SV 09 Flörsheim – Nachhaltige Energie für unsere Jugend“ verbindet der SV 09 Flörsheim Klimaschutz, soziale Verantwortung und moderne Jugendarbeit. Vor nur zweieinhalb Jahren stand der Verein kurz vor der Schließung. Heute trainieren dort bereits 192 Kinder und Jugendliche in 12 Mannschaften. Um den Verein nachhaltig für die Zukunft aufzustellen, soll das Vereinsheim energetisch modernisiert werden. Geplant sind die Installation einer energieeffizienten Wärmepumpe sowie einer Solaranlage zur umweltfreundlichen Energieversorgung. Dadurch sollen Energiekosten langfristig gesenkt und gleichzeitig Umwelt und Klima geschützt werden. Die eingesparten Mittel fließen direkt in die Kinder- und Jugendarbeit, Trainingsangebote, Fußballcamps und inklusive Projekte – unter anderem für Kinder mit Diabetes, die bei Camps professionell begleitet werden. Das Projekt zeigt, wie Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und soziale Verantwortung erfolgreich miteinander verbunden werden können.
Der Naturschaugarten „Im Gründche“ in Hohenstein ist ein lebendiger Lern- und Begegnungsort für Natur, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft. Auf rund 1000 m² entsteht hier ein naturnaher Schau- und Bildungsgarten nach den Prinzipien der Permakultur. Mit Teichen, Trockenmauern, Totholzhecken und Wildpflanzen bietet der Garten wertvolle Lebensräume für zahlreiche heimische Tier- und Pflanzenarten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität. Gleichzeitig vermittelt das Projekt bei Führungen, Seminaren und gemeinschaftlichen Gartenaktionen praxisnahes Wissen zu nachhaltigem Gärtnern, Klimaschutz und ressourcenschonendem Leben. Die Fördermittel sollen genutzt werden, um den Eingangsbereich barriereärmer und sicherer zu gestalten – unter anderem durch breitere Treppenstufen und Geländer. Außerdem sollen neue Gartengeräte angeschafft werden, um Umweltbildungsangebote und gemeinschaftliche Arbeitseinsätze mit Kindern, Jugendlichen und Ehrenamtlichen weiter auszubauen.
Mit diesem Projekt plant der Verein eine umfassende energetische Sanierung des Sportheims, um es zukunftsfähig, nachhaltig und deutlich energieeffizienter zu gestalten. Insgesamt sind vier zentrale Maßnahmen vorgesehen: die Erneuerung des Dachs, der Einbau einer Photovoltaikanlage zur eigenen Stromerzeugung, der Austausch alter Fenster in Kabinen und Toiletten sowie die Installation einer modernen Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser. Durch diese Kombination sollen Energieverbrauch und laufende Betriebskosten dauerhaft gesenkt und gleichzeitig ein aktiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz geleistet werden. Das Sportheim ist ein wichtiger Treffpunkt für Sportlerinnen und Sportler aller Altersgruppen sowie für das Vereinsleben in der Region. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 90.000 Euro. Die Fördermittel sollen gezielt eingesetzt werden, um den erforderlichen Eigenanteil von etwa 50 Prozent zu finanzieren und damit die Umsetzung der Maßnahmen überhaupt zu ermöglichen.
Im Kinderhaus soll die hauseigene Gemüseküche weiterentwickelt und um einen vielfältigen Kräuteranbau erweitert werden. Ziel ist es, das täglich frisch zubereitete Mittagessen noch gesünder, abwechslungsreicher und nachhaltiger zu gestalten. Bereits jetzt werden Gemüse, Salate, Beeren und Obst auf dem eigenen Kinderhausacker angebaut und direkt in der Küche verarbeitet. Künftig sollen zusätzlich zahlreiche Kräuter und essbare Blüten aus eigener Ernte die Mahlzeiten bereichern und den Kindern spielerisch Wissen über Natur, Ernährung und Anbau vermitteln. Dafür ist die Anlage einer neuen Kräuterspirale sowie mehrerer Kräuterinseln geplant. Die Fördermittel sollen für die notwendige Ausstattung verwendet werden, insbesondere für Sandsteine, Kies, Sand, hochwertige Gartenerde sowie rund 30 verschiedene Küchenkräuter. So entsteht ein lebendiger Lern- und Genussort, der gesunde Ernährung und Naturerfahrung im Alltag der Kinder direkt miteinander verbindet.