September2012

GEMEINSAM FÜR SCHNELLE NETZE.

Deutschland hat die Energiewende eingeleitet. Ziel ist die Versorgung mit Strom und Wärme überwiegend aus erneuerbaren Energien. Damit das funktioniert, müssen die Stromnetze künftig „intelligent“ sein. Sie müssen den Strom nicht mehr nur in eine Richtung transportieren – vom Kraftwerk in die Haushalte – sondern alle Komponenten des Energiesystems mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnik elektronisch vernetzen. Denn ein Großteil des Stroms wird in der Zukunft dezentral erzeugt und eingespeist. Für diese so genannten Smart Grids sind Breitbandkabel nötig. Die Syna investiert in den Ausbau einer Breitband-Infrastruktur. Klar ist: Die Investitionen in den Netzbetrieb entscheiden über das Gelingen der Energiewende.

Die Syna verlegt auf Wunsch der Kommunen Leerrohre, wo sie selbst Erdkabel verlegt. Aber sie bietet noch mehr: Da bei der künftigen Netzsteuerung mit Hilfe von Breitband freie Kapazitäten entstehen, stellt sie diese ihren kommunalen Partnern für die Nutzung von schnellem Internet zur Verfügung. Das geschieht beispielsweise über die Zusammenarbeit mit dem Telekommunikationsanbieter Kevag, an dem die Syna auch selbst beteiligt ist.

Ein erstes Pilotprojekt ist erfolgreich abgeschlossen. Im Landkreis Neuwied sind in den beiden Verbandsgemeinden Rengsdorf und Waldbreitbach mehr als 10.000 Haushalte mit Turbo-Internetanschlüssen online. Mit dem technischen Rückgrat der Syna: dem Breitbandkabelnetz und einer Umspannanlage.

DATENAUTOBAHN IM HINTERTAUNUS: SCHNELLES INTERNET AUCH AUF DEM LAND

In Neubaugebieten ist der Anschluss an die Wasserversorgung oder das Stromnetz selbstverständlich – auch in ländlichen Regionen.

Anders sieht das aber bei der Versorgung mit Breitbandkabel aus, der Voraussetzung für ein schnelles Surfen im Internet. Die Telekommunikationsanbieter vernachlässigen vielfach den ländlichen Raum. Auch in das Neubaugebiet der Gemeinde Laufenselden im Rheingau-Taunus-Kreis haben sie noch keine dieser modernen Glasfaserkabel verlegt.

Hier springt die Syna ein. Der Versorger verlegt auf Wunsch der Kommune Leerrohre für die spätere Bestückung mit Breitbandkabel – und zwar überall dort, wo er im Zuge des Netzausbaus und der Netzmodernisierung eigene Leitungen in die Erde legt.

Konstanter Zuwachs
  • 2011 hat die Süwag rund 350 Kilometer Leerrohr verlegt
  • Die Investitionen dafür betragen ca. zwei Millionen Euro
Statement

TURBO-INTERNET ALS STANDORTVORTEIL

»Gewerbegebiete der Kommunen werden durch Breitband attraktiver und ziehen Betriebe an. Die Unternehmen brauchen solche Verbindungen – auch um Mitarbeiter zu finden. Denn ohne schnellen Internet-Anschluss zieht keiner her.«
Herbert Kramp, Geschäftsführer der MFG Mittelstands Förderung GmbH im Landkreis Neuwied
Seite drucken nach oben zurück