Das Projekt
Das Bauprojekt war 2007 gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main als Architektenwettbewerb ausgeschrieben worden. In einer Bauzeit von 19 Monaten entstanden 868 Arbeitsplätze auf insgesamt sieben Etagen. Am Mainufer in Höchst entstand die neue Verwaltungszentrale der Süwag Energie AG, wo sich einst die Türme des Kohlekraftwerks in den Himmel erhoben.
Klimakonzept
Der Neubau der Süwag Energie erhält ein umweltfreundliches und effizientes Energiekonzept.
Die Süwag Energie AG wirbt nicht nur für Erneuerbare Energien wie Erdwärme oder Solarenergie, sondern nutzt diese Energiequellen auch für das neue Gebäude.
Insgesamt 82 Erdsonden ragen 60 Meter tief in die Erde, die neben einer Solarthermieanlage mit einer Kapazität von 70 KW für die nötige Wärme und Warmwasser sorgen.
Das neue Geschäftsgebäude benötigt 30 Prozent weniger Energie, als die aktuelle Energiesparverordnung fordert. Jährlich werden 490t Kohlendioxid gegenüber dem EnEV-Referenzgebäude eingespart.
Die Abwärme des unternehmenseigenen EDV-Raums wird als Heizung genutzt. Ein 65.000 Liter großer Energiespeicher speichert die Wärme und stellt sie bei Bedarf zur Verfügung. Das neue Gebäude kühlt und heizt über eine thermische Bauteilaktivierung, dass heißt, Bauelemente des Gebäudes werden zur Temperaturregulierung genutzt. Eine Elektroladesäule vor dem Eingang ServiceCenter rundet das richtungsweisende Energiekonzept ab.
Bei Bewegung Licht!
Die neuen Stehlampen werden durch Bewegungsmelder gesteuert. Die Lampen können zudem per Knopfdruck ein- und ausgeschaltet werden. In den Waschräumen werden die Wasserhähne durch die Näherungselektronik gesteuert, sie gehen automatisch und sparen somit Wasser.
Die Außenanlagen werden mittels einer 40 Kubikmeter großen Regenwasserzisterne bewässert. Dies rundet das richtungweisende Gesamtkonzept ab.











