Wenn Sie heute ein neues Automobil erwerben, gehört die Klimaanlage meistens schon zur Serienausstattung. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass diese Geräte in privaten Haushalten oft fehlen. Denn sie sind heute viel preiswerter als noch vor einigen Jahren.
Eine wirkliche Erleichterung
In den Sommermonaten machen Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit die Arbeit im Büro oft unerträglich. Und auch nachts hofft man vergebens auf Abkühlung. Selbst weit geöffnete Fenster bringen bei Außentemperaturen um die 30°C kaum Erleichterung. Straßenlärm und Abgase verschlimmern nicht selten noch die Situation. In solchen Zeiten sorgt ein Klimagerät für Abkühlung.
So funktioniert’s
Die Arbeitsweise eines Klimagerätes lässt sich mit der eines herkömmlichen Kühlschrankes vergleichen. Der Kältekreislauf des Kühlschrankes entnimmt dem Innenraum des Kühlschrankes Wärme und gibt diese an der Rückseite des Kühlschrankes an die Umgebung ab. Das Klimagerät saugt die Luft des Aufstellungsraumes an, entzieht ihr die Wärme und Feuchtigkeit und bläst sie anschließend wieder in den Aufstellungsraum. Die entzogene Wärme wird an die Außenluft abgegeben. Hierfür ist eine Verbindung zwischen innen und außen notwendig.
Das richtige System
Um das richtige Kühlsystem auswählen zu können, müssen Sie zunächst mit der Hilfe von Fachleuten die benötigte Kühllast ermitteln. Dabei spielen Raumgröße, Wärmedämmung, Anzahl und Lage der Fenster sowie die Wärmequellen im Raum (Personen, Lampen, Computer etc.) eine Rolle. Beim Kauf von Klimageräten sollten Sie darauf achten, dass es für verschiedene Einsatzgebiete auch unterschiedliche Geräte gibt. Ebenso spielen der Preis und letztendlich auch die Einsatzmöglichkeiten (ggf. bauliche Maßnahmen) eine Rolle. Sie sollten außerdem die Geräuschentwicklung der einzelnen Geräte vergleichen. Ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal ist die Verbindung zwischen innen und außen.
Es wird zwischen mobilen Klimageräten und fest installierten Anlagen unterschieden. Die mobilen Klimageräte werden noch in Kompaktgeräte und Splitgeräte unterteilt.
Mobiles Kompakt-Klimagerät
Luftschläuche durch ein leicht geöffnetes Fenster oder eine Wanddurchführung stellen die Verbindung zwischen innen und außen her und führen hierdurch die Abwärme nach draußen. Für durchschnittlich 1.000 Euro sind Geräte mit ca. 2000 Watt Kälteleistung erhältlich. Achtung: Geräte mit einem Schlauch haben bei gleicher Kälteleistung einen deutlich geringeren Kühleffekt als Geräte mit zwei Schläuchen.
Mobile Split-Klimageräte
Der Kühlkreislauf ist auf zwei Geräte verteilt. Die Verbindungsleitung der Geräte wird zum Beispiel durch eine leicht geöffnete Terrassentür geführt. Für durchschnittlich 1.500 Euro sind Geräte mit 3.000 Watt bis 4.000 Watt erhältlich. Die Geräuschemission ist bei Splitgeräten deutlich geringer als bei Kompaktgeräten.
Festinstallierte Anlagen
Festinstallierte Anlagen sind prinzipiell vergleichbar mit Splitgeräten. Der Unterschied besteht darin, dass alle Anlagenteile fest installiert werden. Mit einem Außengerät können jedoch auch mehrere Innengeräte betrieben werden und es kann mit einigen Gerätetypen in Wärmepumpenfunktion sogar geheizt werden. Die Investitionskosten sind abhängig von der Größe der Anlage.
Die Stromkosten
Mit nur einem Euro können Sie mobile Klimageräte circa 8 Stunden lang ununterbrochen betreiben. Dies reicht zum Beispiel, um an einem Hochsommerabend in einem Raum Ihrer Wahl ein angenehmes, erholsames Klima zu schaffen. Für fest installierte Klimaanlagen können Sie bei uns einen Sondervertrag für die Stromversorgung abschließen. Also, bewahren Sie einen kühlen Kopf. Mit mobilen oder auch fest installierten Raumklimageräten haben Sie die nächste Hitzewelle auch zu Hause im Griff.









