Kleinostheim - 21.09.2011
Kleinostheim wird „elektromobil“ - Kommune nimmt Süwag Autostrom-Ladesäule in Betrieb und testet Elektrofahrzeug
Am Mittwochnachmittag nahmen Bürgermeister Hubert Kammerlander, der Bauamtsleiter Winfried Franz, der geschäftsleitende Beamte Konrad Soppa und Manfred Bauer, Kommunalbetreuer der Süwag Energie AG, die erste Autostrom-Ladesäule des Energieversorgers in Kleinostheim in Betrieb. Sie steht direkt vor dem Rathaus der Gemeinde auf einem speziell dafür ausgewiesenen Parkplatz. Die Ladesäule ist für ca. 40 Kilowatt Ladeleistung ausgelegt und liefert Antriebsstrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien. Bauer erklärte: „Als heimischer Energieversorger sehen wir es als unsere Aufgabe, den Ausbau eines flächendeckenden Netzes von Elektroladesäulen weiter voran zu treiben.“
Bürgermeister Kammerlander freute sich über das Engagement der Süwag und ergänzte: „Die Benzinpreise steigen unaufhaltsam, daher ist es an der Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wie wir uns in Zukunft fortbewegen wollen“. Ziel sei es, mehr Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen und Kleinostheim geht mit gutem Beispiel voran. Seit vier Wochen testet die Gemeinde einen Mitsubishi i-MiEV, das erste in Serie produzierte Elektroauto. Die Süwag hat der Gemeinde das Elektrofahrzeug zum Praxistest zur Verfügung gestellt.
Die bisherigen Erfahrungen sind durchweg positiv bestätigt Bauamtsleiter Franz: „Das Elektroauto funktioniert zuverlässig und hat sich bewährt. Eine Tankladung reicht für einen täglichen Arbeitseinsatz.“ Mithilfe der neuen Elektroladesäule wurde nun eine Möglichkeit geschaffen den Mitsubishi i-MiEV direkt am Rathaus zu laden. „Damit können wir unsere Einsätze flexibler planen und die Reichweite erhöhen“, erläutert Franz. Mit einer Tankladung Ökostrom fährt der Mitsubishi i-MiEV bis zu 110 Kilometer weit. Diese kostet rund 4,50 Euro und ist nahezu CO2-frei.
Süwag-Kommunalbetreuer Bauer sieht in der Einweihung der Elektroladesäule in Kleinostheim einen weiteren Schritt, um den Ausbau eines flächendeckenden Netzes von Elektroladesäulen voran zu treiben. „Damit wollen wir Elektromobilität fördern und die Kommunen bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen unterstützen“, erläutert Bauer das Selbstverständnis der Süwag.
Im Kreis Aschaffenburg gibt es bislang zwei Autostrom-Ladesäulen der Süwag. Eine steht in Karlstein und die zweite ist heute in Kleinostheim in Betrieb genommen worden.












