Wissen Sie, wo die Energiefresser in Ihrem Haushalt lauern? Und wie die einzelnen Energiekosten entstehen? Sobald Sie die Quellen der hohen Kosten kennen, können Sie mit schnellen, unkomplizierten Schritten den Energieverbrauch senken.
Wussten Sie zum Beispiel, dass nicht etwa Elektrogeräte wie Fernseher oder Tiefkühltruhe den höchsten Energieaufwand verursachen, sondern Ihre Heizung? Deren Anteil am Gesamtverbrauch liegt bei ca. 75 %. Erst danach folgen Warmwasser und die unterschiedlichen Elektrogeräte.
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Allgemeine Tipps
- Beim Waschen mit Energiesparprogrammen können Sie den Stromverbrauch um bis zu 40 % senken.
- Öfter kurz stoßlüften, statt das Fenster ständig einen Spalt offen zu lassen. So haben Sie frische Luft, ohne dass die Wände auskühlen.
- Auch bei Abwesenheit die Heizung tagsüber nie ganz abschalten. Eine konstante Durchschnittstemperatur ist kostensparender als ständiges Wiederaufheizen und Auskühlen.
- Gefriertruhen verbrauchen etwa 20 % weniger Strom als Gefrierschränke.
- Geschirr wird am sparsamsten in der Geschirrspülmaschine sauber! Von Hand spülen verbraucht die dreifache Menge Wasser und die doppelte Menge Strom.
- Schalten Sie die Kochstelle etwa fünf Minuten vor Ende der Gardauer aus. Dadurch nutzen Sie die Nachwärme und sparen Strom.
- Schließen Sie nachts die Jalousien, können Sie den Wärmeverlust durch Fenster um bis zu 15 % verringern.
- Nutzen Sie ergänzende Heizkörper, um die Heizwärme optimal zu verteilen. Dies verringert die erforderliche Heiztemperatur und spart pro 1 °C bis zu 6 % Energie!
- Elektronische Regelsysteme können die Zimmertemperatur punktgenau steuern und auch die Vorlauftemperatur am Erzeugergerät. Damit heizen Sie automatisch nur dann, wenn es nötig ist, und mit der passenden Vorlauftemperatur.
- Halten Sie die Türen zu beheizten bzw. unbeheizten Räumen geschlossen, damit die Heizwärme in den Zimmern bleibt, in denen sie benötigt wird.
- Sollten Sie mehrere Wasserverbraucher im Haus / in der Wohnung verteilt nutzen (z. B. eigenes Gäste-WC, Waschmaschine im Keller), so lohnt sich die Installation kleiner Durchlauferhitzer jeweils vor Ort. Je geringer die Strecke, die das Wasser im Rohr zurücklegen muss, desto weniger Wärmeverlust.
- Eine gute Wärmedämmung hilft entscheidend, den Heizwärmeverlust (Energiebedarf) einzudämmen und Kosten zu sparen.
- Achten Sie generell darauf, Ihre Räume nicht zu überhitzen. 16-18 °C für funktionelle und 20-23 °C für Wohn- und Arbeitsräume sind vollkommen ausreichend.










